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Landeskinderstufenfreizeit 2018 "Aquarius - Leben in der Wasserwelt"

Vom 19. bis 22. März 2018 fand in den Blockhäusern Ahlhorner die Landeskinderstufenfreizeit statt. Sie stand dieses Jahr unter dem Motto "Aquatius - Leben in der Wasserwelt". Daher drehte sich für die über 50 Kinder und ihre Leitungen alles um das (im März noch sehr) kühle Nass.

"Hilfe, meine Glitzerschuppen sind weg! Wer kann mir helfen, sie wieder zu finden?", so fragte aufgeregt der Regenbogenfisch die Kinder.

So mussten unter anderem in einer Olympiade die schönsten Sandburgen gebaut, Perlen im Sand gefunden oder Gummistiefel möglichst weit weg befördert werden. Eine nur im Dunkeln zu sehende Spur musste verfolgt werden. Dabei fanden die Kinder nicht nur ein paar der vermissten Glitzerschuppen sondern auch eine kleine Menge Perlen wurde entdeckt. Wo die bloß herstammen???

Diese Frage konnte schnell geklärt werden: die Wal-Polizei kam und wollte alle Kinder verhaften. Die Perlen waren ein Teil der Beute aus einem Überfall auf die Muschelbank.

Nur durch ihre grandiosen Gesprächskünste konnten die Kinder die Wal-Polizei überzeugen, ihnen die Möglichkeit zu geben, die wahren Gauner zu ermitteln.

Es begann eine ausgedehnte Spurensuche. Diese führte die Kinder unter Anderem zur einzigen staatlichen Fischwirtschaft in Niedersachsen, der Teichwirtschaft Ahlhorn der
Niedersächsischen Landesforsten. Dort entdeckten die Kinder viele interessante Tiere, die sich so im und am Wasser tummeln, konnten selber erleben, wie es ein Fischschwarm schafft zusammen zu bleiben, lernten den Rergenkreislauf kennen, sahen verschiedene Fische in den Becken und erfuhren, warum die Teiche im umliegenden Wald zur Zeit alle ohne Fische und die Tiere alle in den tiefen Teichen auf dem Wirtschaftsgelände sind. Natürlich konnte sich jeder auch vom Geschmack einer frisch geräucherten Forelle überzeugen.

Wer hier wohl diese "un"auffälligen blauen Farbflecken hinterlassen hat??

Der Höhepunkt war eine intensive Spurensuche (so ein Tintenfisch hinterlässt ja ab und an einen blauen Tintenfleck...) bei der Okta, die Oktopus, und ihre vier Hai-Gesellen ertappt wurden, wie sie gerade den Perlenschatz unter sich aufteilen wollten. Völlig überrascht, wie ihnen die Kinder auf die Spur kommen konnten, gaben die Gauner die Tat zu. Aber: die paar Perlen, die Okta und ihre Gesellen in den Händen hielten, waren viel zu wenig, als dass das der ganze Schatz sein konnte! Nach einer gezielten Befragung kam heraus, dass der größte Teil der Perlen von Okta in der Nähe versteckt wurde um sie später zu holen. Nur wo waren sie? Okta und die Haie wollten das Vesteck nur unter zwei Bedingung nennen: die Gauner werden verschont und können ihrer Wege ziehen und die Kinder mussten "Hallo Hai!" spielen. Die Gaunerbande hatte ihre Gaunerfahne in einem Waldstück versteckt und die Kinder mussten diese finden und in ihr Basislager zur Wal-Polizei bringen. So weit so gut. Nur standen ihnen (diese hinterhältigen Strolche) Okta und ihre Gaunerkollegen im Weg: immer wenn sie ein Kind erwischten und antippten, musste dieses in das "Gefängnis". Befreit werden konnten die Gefangenen nur dadurch, das ein noch freies Kind zum Gefängnis lief und ein gefangenes Kind antippte.

Okta und ihre Gesellen wurden erwischt und müssen den Perlenschatz herausgeben

Das Gaunerquintett war selbstverständlich chancenlos gegen die cleveren Kinder! Nach einer aufregenden Suche konnte die Gaunerfahne gefunden und sichergestellt werden. Okta hielt Wort und gab zähneknirschend die Karte zum Perlenversteck heraus.Der komplette Perlenschatz konnte durch die Wal-Polizei wieder der Muschelbank übergeben werden.

Auch die Wal-Polizei hielt Wort. Die Gauner durften ihrer Wege ziehen, aber nur unter der Auflage, in Zukunft keine Verbrechen mehr zu begehen.

An dieser Stelle nochmal ein sehr herzliches "DANKE an die Firma http://www.temps.de/>Temps - Die Malereibetriebe aus Neustadt, die uns für die Teilnahme an dieser Freizeit ihren Bus zur Verfügung gestellt hat!