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Der VCP hat seit 2009 eine neue Stufenkonzeption. Die verschiedenen Stufen wollen wir hier vorstellen.

Wölflinge

Wölflinge (Kinderstufe) (6-10 Jahren)

In der Wölflingsstufe entdecken die Kinder ihre Talente. Es stehen Spielen, Basteln, Singen und Toben im Vordergrund. Einfaches Pfadfinderwissen wird bereits spielerisch erworben. Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen, wird in kleinen Schritten gelernt. Gelernt wird während der Aktivitäten allerdings ganz anders als in der Schule: Inhalte werden durch Spielideen vermittelt. Die Grundlage der Wölflingsarbeit ist das Dschungelbuch von Rudyard Kipling. Daher kommen auch die Begriffe Wölfling, Akela (Leiter in der Meute) und Meute. Erste Übernachtungen und kleine Wochenendlager werden durchgeführt. Wölflinge erkennt man am blauen Halstuch mit dem roten Rand.
Das Motto der Wölflinge lautet: „Wir wollen unser Bestes tun“ und ihr Gruß „Gut Jagd“.

Jungpfadfinder

Jungpfadfinderstufe (11-13 Jahre)

Pfadfinden ist Abenteuer: Morgens noch nicht zu wissen, wo abends das Zelt stehen soll. Pfadfinden heißt, Neues entdecken, in der Natur Zusammenhänge zu beobachten und zu begreifen. Die Erlebnis- und Erfahrungsebene der Jungpfadfinder ist die Sippe. Der Jungpfadfinder muß lernen, sich in dieser kleinen, überschaubaren Gruppe zurechtzufinden. In der Jungpfadfinderstufe können die Kinder erfahren, was es heißt, in einer Gruppe zu leben. Dabei steht der Spaß am Zusammenleben im Vordergrund. Schwerpunkt des gemeinsamen Erlebens ist bei Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfindern das Abenteuer. Stück für Stück erobern sie ihre Welt, schauen hinter die Dinge und erfahren ihre Grenzen. In diesem Alter beginnen sie, die Pfadfindertechniken zu lernen und es werden das erste Mal längere Lager und Fahrten unternommen, manchmal sogar schon ins Ausland.
Die Jungpfadfinder grüßen sich mit „Gut Pfad“ und ihr Motto lautet „Allzeit bereit“.
Man erkennt sie am blauen Tuch mit dem hellgrünen Rand.

Pfadfinder

Pfadfinderstufe (14-16 Jahre)

In der Pfadfinderstufe können die Jugendlichen zunehmend selbst ihr Gruppenleben gestalten. Die Erfahrungsebene wird auf den Stamm ausgedehnt. Die Pfadfindertechnikkenntnisse werden vertieft und die Fahrten und Lager werden länger und intensiver. Die Erziehung zur Verantwortung spielt in der Pfadfinderstufe eine wichtige Rolle: Die Sippe bestimmt ihr Programm selbst. Pfadfinderinnen und Pfadfinder übernehmen Verantwortung für sich und andere und lernen, zu ihren Entscheidungen zu stehen. Sie bringen sich bereits mit kleineren Aufgaben im geschützten Rahmen in der Leitungsrunde ein, z.B. als Meutenhelfer (ab 14) oder als Stesi (Stellvertretender Sippenleiter, ab 15) und können ausprobieren, wo ihre Fähigkeiten und Interessen liegen, um sich auf die Ranger-/Roverstufe vorzubereiten. Die Pfadfinder grüßen sich ebenfalls mit „Gut Pfad“ und ihr Motto lautet „Allzeit bereit“. Man erkennt sie am blauen Tuch mit dem dunkelgrünen Rand.

Ranger und Rover

Ranger- & Roverstufe(16-20 Jahre)

Die 16 bis 20jährigen Ranger und Rover des VCP sind an ihren blauen Halstüchern mit bordeauxrotem Rand zu erkennen. In den Gruppen der Ranger (weiblich) und Rover (männlich) wollen sie die Zukunft selbst in die Hand nehmen: etwas planen und dann auch durchführen; sich grundsätzlich mit Themen auseinandersetzen, aber dann auch etwas wagen; für andere etwas tun und Probleme in der Umwelt erkunden.Die Mitglieder treffen sich in Ranger-/Roverrunden. Diese Runden gestalten ihr Programm weitestgehend allein. Ein Mentor ersetzt die klassische Führungsstruktur. Die Arbeit an Projekten ist der inhaltliche Schwerpunkt. Ranger und Rover können sich so über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Thema beschäftigen.

Erwachsenenstufe

Erwachsenenstufe

Die Erwachsenenarbeit ist ein selbständiger Arbeitszweig. Sie ist offen nach außen und geschieht in regionalen und überregionalen Treffen und Freundeskreisen. Daneben unterstützen Erwachsene die Kinder und Jugendarbeit immer wieder in Fördervereinen, bei der Verwaltung und mit der Übernahme von Verantwortung bei Großlagern und dem täglichen Leben. Natürlich übernehmen auch viele Erwachsene weiterhin Aufgaben in ihren Stämmen. Das Merkmal der Erwachsenenstufe ist das blaue Tuch mit dem violetten Rand, das ab 2011 eingeführt wurde. Aktuell tragen viele noch stolz das "alte" schlichte blaue Tuch, dass sie vor Jahren verliehen bekommen haben. Auch die VCP-Arbeit an Hochschulstandorten ist ein Teil der Erwachsenenarbeit. Infos gibts hier.